Umfangreiche archäologische Ausgrabungen begannen, tower rush spiel und an mehreren Stellen bemühten sich Restauratoren, den mittelalterlichen Zustand wiederherzustellen. Diese sorgten zwar für regelmäßigen Neubau und eine Erweiterung der inneren Gebäude, verhinderten aber den Ausbau der Verteidigungsanlagen. Er ließ einen neuen Festungsring, insgesamt acht Türme und einen permanent gefüllten Wassergraben errichten. Außerdem ließ er fünf Tonnen Marmor aus Dorset heranschaffen, um die Innenräume auszubauen. In den folgenden Jahrhunderten wurden zahlreiche An- und Umbauten innerhalb der Mauern durchgeführt.
Jahrhundert begann die Öffentlichkeit ein reges Interesse an der Geschichte des Towers zu zeigen. Verstärkt wurde der Ruf durch zahlreiche protestantische und katholische Geistliche, die in den Zeiten der Religionskriege im 16. Spielten insgesamt 24 größere Dramen im Tower.
Gefangene, die diesen Status nicht hatten, wurden meist ohne jede Zeremonie in der Kirche St Peter ad Vincula im inneren Ring des Towers bestattet. Erst im Zuge der großen Umbauarbeiten unter Anthony Salvin zogen die Kronjuwelen 1869 in den Wakefield Tower. Ein neu gebautes Jewel House neben dem Martin Tower erwies sich bereits nach kurzer Zeit als unpraktisch und unsicher gegen Diebstahl oder Brand.
Ebenso wie in dieser Zeit die Architektur der Festung wieder vermittelalterlicht wurde, wurden auch die Zeremonien stärker formalisiert und zuschauerfreundlicher gemacht. Die Uniformen sollen mittelalterliche Uniformen imitieren, gehen aber auf das 19. Dieser ist ein aktiver Offizier der britischen Armee und Hauptbefehlshaber des Towers. Jahrhundert größeren Umbauarbeiten unterlag, beschwerte sich auch über den Zustand von St. Peter ad Vincula.
Geschichte, Kronjuwelen & Mythen rund um Londons Wahrzeichen
- Die größere Brass Mount scheint etwas älter als der sie einschließende Wall.
- An der südöstlichen Ecke des inneren Ringes liegt der Salt Tower, vermutlich im Jahr 1238 erbaut.
- Ihre beiden Haupttürme sind durch zwei Fußgängerbrücken verbunden, die den Verkehr auf der unteren Ebene überqueren.
- Sowohl aus militärischen als auch aus ästhetischen Gründen ließen die Baumeister des 19.
Heute werden im Tower Ausstellungen über das Gebäude selbst und seine Geschichte, Teile der Sammlung der Royal Armouries, die britischen Kronjuwelen gezeigt. Als Stützpunkt der britischen Monarchie im historischen Zentrum Londons ist der Tower eng mit der britischen Geschichte verbunden.
Jahrhundert wurde in den 1330er Jahren erhöht und nach ihrer Verwitterung über die Jahrhunderte in den Jahren 1679 bis 1680 umfassend wiederaufgebaut. Durch diesen gelangen Besucher in den inneren Festungsring. Heute verläuft der Zugang zum Tower über das Tor im Middle Tower, dann über eine Brücke über den Graben und schließlich durch das Tor im Byward Tower. Die kleinere Legge’s Mount wurde zusammen mit dem äußeren Mauerring gebaut. Sie ist eines der ältesten Backsteingebäude der britischen Inseln.
Die Brass Mount diente insgesamt bis in die 1990er hinein als Waffenlager. Dieses hat sein Hauptquartier und Regimentsmuseum weiterhin im Tower. Kurz nachdem das englische Königreich nach dem englischen Bürgerkrieg 1661 sein erstes stehendes Heer eingeführt hatte, begann es, dauerhaft Truppen im Tower zu stationieren. Es erwies sich als deutlich einfacher, andere Paläste an anderer Stelle zu bauen. Die Form und Gestalt des Towers verhinderte Um- oder Anbauten, die in den folgenden Jahrhunderten den steigenden königlichen Ansprüchen an Wohnraum hätten gerecht werden können. Andere Könige, wie Johann Ohneland nutzten den Tower wesentlich öfter als Wohnraum, auch wenn sie wenig zu dessen Ausbau beitrugen.
Ein Stück lebendige Geschichte
Sowohl aus militärischen als auch aus ästhetischen Gründen ließen die Baumeister des 19. Der Mode der damaligen Zeit folgend, versuchten die Bauherren im Tower wieder einen möglichst mittelalterlichen Zustand herzustellen. Jahrhundert folgten darauf größere Umbauten im Inneren. Die verbliebenen mittelalterlichen Palastanlagen außerhalb des White Towers fielen zwei großen Feuern in den Jahren 1774 und 1788 zum Opfer. Folgten An- und Umbauten eher sporadisch, und oftmals ad hoc. Eduard ersetzte den großen Torbau seines Vorgängers durch zwei neue Tore, eines zum Wasser und ein landseitiges auf der West-/Stadt-Seite der Festung.
Er hielt sich nur insgesamt sechsmal im Tower auf. Bereits Heinrich III., der maßgeblich für die heutige Gestalt der Festung verantwortlich ist, war nur noch elfmal im Tower, und hielt sich insgesamt 32 Wochen dort auf. Ab 1216 begann endgültig die Verlagerung der Wohnräume des Königs auf das Festungsgelände außerhalb des White Towers. Ursprünglich befand sich hier der geschützte Bereich für die königlichen Räume innerhalb des inneren Rings. Im Inneren Ring liegen die großen Einzelbauten des Towers. Jahrhundert, er erinnert nur wenig an die mittelalterlichen Mauern in anderen Teilen des Towers.
An der südöstlichen Ecke des inneren Ringes liegt der Salt Tower, vermutlich im Jahr 1238 erbaut. Die innere Mauer von Bell Tower bis Bloody Tower stammt noch aus dem Jahr 1190, wurde aber seitdem durch Backsteinaufbauten erhöht und mit zahlreichen Fenstern durchbrochen. Oktober 1940 schlug in der Nordbastei eine Bombe ein, die den Festungsturm teilweise einstürzen ließ.
Die Ausstellung der Kronjuwelen begann in dieser Zeit. Die Rückkehr der Stuarts nach dem englischen Bürgerkrieg ließ einen wiedergewonnenen Monarchismus erwachen. Im äußeren Festungsring des Towers Münzen prägen ließ, entwickelte sich daraus die Royal Mint. Dieses Museum der britischen Heraldik zeigte insbesondere Bestände des College of Arms. Seit den 1990ern befindet sich der Großteil der Sammlungen der Royal Armouries in einem Museumszweckbau im nordenglischen Leeds.
Über die Jahrhunderte wohnten zahlreiche und verschiedene Gruppen von Menschen im Tower, die in einem Verhältnis zur englischen oder britischen Monarchie standen. Sie ließ eine Liste der Ausstellungsstücke anlegen, baute Bänke in den Martin Tower und einen Käfig, in dem die Juwelen aufbewahrt wurden. Die Ausstellung der britischen Kronjuwelen begann mit deren Umzug in den Martin Tower im Jahr 1669.